Lexikon 

anaesthesiepraxis-karlsruhe.de




Lexikon

 Alle # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


Alle

Seite: 1 2 Zeige 41-68
Begriff Erläuterung
Analgosedierung Analgosedierung ist ein schmerzarmer Dämmerschlaf.

Durch die intravenöse Verabreichung von Beruhigungs- und/oder Schmerzmitteln wird ggf. in Kombination mit einer Lokalanästhesie beim Patienten ein Zustand erzeugt, der die Durchführung bestimmter Eingriffe ermöglicht (z. B. Magenspiegelung).

Andere Bezeichnung: Dämmerschlafbetäubung
Anästhesie Unter Anästhesie versteht man den völligen Verlust bzw. die vollständige Ausschaltung der Empfindungen, insbesondere der Schmerz- und Berührungsempfindungen.

Die Anästhesie als Aufgabengebiet des Anästhesisten dient dazu, unangenehme Prozeduren (z. B. schmerzhafte Operationen) beim Patienten zu ermöglichen.
Anästhesiologie Anästhesiologie ist die Wissenschaft von der Schmerzbetäubung, den Narkose- und Wiederbelebungsverfahren.
Approbation Zulassung zu Heilberufen durch den Staat
Aufklärung Ärztliche Aufklärung in der Anästhesie ist die Information des Patienten über das bei ihm geplante Anästhesieverfahren, über evtl. Alternativen, über den Ablauf und über die Risiken.
Es werden dabei unterschieden:

- Selbstbestimmungsaufklärung
- Sicherungsaufklärung (therapeutische Aufklärung)
Balancierte Anästhesie Unter balancierter Anästhesie versteht man die Verwendung von injizierbaren Narkosemitteln zur Narkoseeinleitung mit der anschließenden Aufrechterhaltung der Narkose unter Einsatz von Narkosegasen als Schlafmittel und Opioiden als Schmerzmittel.

Andere Narkoseformen:
Inhalationsanästhesie,
Total intravenöse Anästhesie (TIVA)
Betäubungsmittel Im engeren Sinne werden damit vor allem starke (Morphium-verwandte) Schmerzmittel bezeichnet. Für die Verordnung dieser Medikamente ist ein besonderes Betäubungsmittelrezept erforderlich.

Im weiteren Sinne sind es alle Stoffe, die im Anhang des Betäubungsmittelgesetzes aufgelistet sind.

Abkürzung: BtM
Braunüle® Eine Braunüle® ist ein Venenverweilkatheter.
CSE CSE ist die Kombination von Spinalanästhesie und Periduralanästhesie.

Die Abkürzung bedeutet:
Combined Spinal Epidural Anesthesia
Dantrolen Dantrolen ist das Medikament zur Behandlung der Malignen Hyperthermie.
EDA EDA ist in der Anästhesie die Abkürzung für Epiduralanästhesie bzw. Epiduralanalgesie.

Epiduralanästhesie bzw. Epiduralanalgesie sind Synonyme für Periduralanästhesie.
EKG EKG ist die Abkürzung für Elektrokardiogramm.
Elektrokardiogramm Das Elektrokardiogramm zeichnet die Herzströme auf.

Abkürzung: EKG
EMLA® EMLA® enthält eine Emulsion, die die Haut nach einer Einwirkzeit von einer Stunde schmerzunempfindlich macht und somit den Patienten beispielsweise vor dem Einstichschmerz bewahrt.

EMLA® ist als Creme mit Folienverband oder Pflaster rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.
Endotrachealtubus Endotrachaeltubus ist ein Synonym für Trachealtubus.
enteral den Verdauungstrakt betreffend
Epiduralanalgesie Epiduralanalgesie ist ein Synonym für Periduralanästhesie.
Epiduralanästhesie Epiduralanästhesie ist ein Synonym für Periduralanästhesie.
Flexüle® Eine Flexüle® ist ein Venenverweilkatheter.
Guedel-Tubus Der Guedel-Tubus ist ein Hilfsmittel zum Freihalten der Atemwege.
Er wird in der Anästhesie auch als Beißschutz eingesetzt.

Andere Bezeichnung: Oropharyngealtubus
Hygiene Im engeren Sinn werden unter Hygiene die Maßnahmen zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten verstanden.

Wichtige Methoden der Hygiene sind Reinigung, Desinfektion, Sterilisation. Jede Arztpraxis und jedes Krankenhaus regelt die Einzelheiten in einem eigenen Hygieneplan.
Infusion Die Verabreichung von Flüssigkeit in den Körper per Venenverweilkanüle über verschiedene Wege (am häufigsten intravenös).
Inhalationsanästhesie Inhalationsanästhesie ist ein Allgemeinanästhesie- bzw. Vollnarkoseverfahren mit Narkosegasen wie z. B. Sevofluran.

Eine reine Inhalationsanästhesie wird heute vorwiegend nur noch zur Narkoseeinleitung mit Gesichtsmaske bei Kindern benutzt, um bei ihnen eine Venenpunktion im Wachzustand zu vermeiden.

Andere Narkoseformen:
Balancierte Anästhesie,
Total intravenöse Anästhesie (TIVA)
Inhalationsanästhetikum Ein Inhalationsanästhetikum ist ein gasförmiges Narkosemittel, z. B. Sevofluran.
intravenös Intravenös bedeutet "in eine Vene hinein" oder "in einer Vene". Man versteht darunter z. B. die direkte Verabreichung eines Medikaments oder einer Flüssigkeit in ein venöses Blutgefäß.

Abkürzung: i. v.
Intubation Die Intubation bezeichnet in der Anästhesie das Einführen des Beatmungsschlauchs in die Luftröhre.

Gelegentlich wird auch das Einführen der Larynxmaske oder anderer Beatmungshilfen Intubation genannt.
Intubationsnarkose Die Intubationsnarkose ist ein Allgemeinanästhesie- bzw. Vollnarkoseverfahren. ... [Eintrag anzeigen] (691 weitere Zeichen)
ITN ITN ist in der Anästhesie die Abkürzung für Intubationsnarkose.
Jugularis-Katheter Als Jugularis-Katheter bezeichnet man in der Anästhesie einen so genannten Zentralen Venenkatheter, der in der Vena jugularis interna (seltener Vena jugularis externa) liegt.
Kehlkopfmaske Die Kehlkopfmaske ist ein Medizinprodukt zum Offenhalten der Atemwege in der Anästhesie während einer Narkose. ... [Eintrag anzeigen] (472 weitere Zeichen)
Larynxmaske Die Larynxmaske ist ein Synonym für Kehlkopfmaske.
Leitungsanästhesie Örtliche Betäubung, bei der das Betäubungsmittel in die Nähe eines Nerven gespritzt wird.
Lokalanästhesie Örtliche Betäubung, bei der Betäubungsmittel in das Gewebe eingespritzt werden.
Lumbalanästhesie Lumbalanästhesie ist ein Synonym für Spinalanästhesie.
Maligne Hyperthermie Die Maligne Hyperthermie (MH) ist eine vor allem bei (Klein-)Kindern vorkommende lebensbedrohliche Narkosekomplikation. Sie beruht auf einer erblichen Störung der Skelettmuskelfunktion mit rasch ansteigender Körpertemperatur.
MH MH ist in der Anästhesie die Abkürzung für Maligne Hyperthermie.
Narkotikum Ein Narkotikum ist ein Medikament, das eine Narkose hervorruft.

Mehrzahl: Narkotika
Nausea Nausea ist der Fachausdruck für Übelkeit, Brechreiz.
Opioide Opioide sind Medikamente, die in der Wirkung dem Morphin ähneln.
parenteral unter Umgehung des Verdauungstraktes, z. B. intravenös
 
Seite: 1 2 Zeige 41-68



Letzte Änderung: 10.11.2006, 14:35

Druckansicht|Als Startseite einstellen|Zu den Favoriten hinzufügen